Andreas Fux – Queere Kunst in der DDR
Biografien zwischen Underground und Propaganda
Die Arbeiten von Andreas Fux sind Teil einer umfassenden Ausstellung zur queeren Kunst in der DDR, die sich mit Lebensrealitäten zwischen Unsichtbarkeit, Kontrolle und künstlerischem Widerstand auseinandersetzt.
Die Ausstellung wird unter anderem in institutionellen Kontexten wie der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (nGbK) in Berlin präsentiert und ist eingebunden in Kooperationen mit weiteren Ausstellungshäusern und Archiven, darunter das Mitte Museum Berlin sowie das Werkbundarchiv – Museum der Dinge.
Im Zentrum stehen künstlerische Biografien, die sich unter den Bedingungen staatlicher Überwachung entwickelten. Queere Identitäten mussten oft verschlüsselt dargestellt werden, während gleichzeitig ein subtiler, aber klarer Widerstand gegen gesellschaftliche und politische Normen entstand.
Andreas Fux knüpft mit seiner Arbeit an diese historischen Linien an und macht sichtbar, was über Jahrzehnte marginalisiert wurde. Seine Werke bewegen sich zwischen persönlicher Erinnerung, dokumentarischem Zugriff und künstlerischer Transformation.
Mehr als 40 Jahre nach dem Ende der DDR eröffnet die Ausstellung einen neuen Blick auf queere Kunstgeschichte – nicht als Randthema, sondern als integralen Bestandteil kultureller Entwicklung.
Aktuelle Beiträge, unter anderem mediale Berichterstattung wie ein Feature beim rbb, unterstreichen die Relevanz dieser Positionen und ihre Bedeutung für die heutige Debatte um Sichtbarkeit, Identität und künstlerische Freiheit.
Ausstellungsorte
- Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (nGbK) Karl-Liebknecht-Straße 11/13, 10178 Berlin
- Mitte Museum Berlin Pankstraße 47, 13357 Berlin
- Werkbundarchiv – Museum der Dinge Oranienstraße 25, 10999 Berlin