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Highlights

Aktuelle Highlights

Voices of Creation bringt Menschen, Disziplinen und Ideen zusammen. Unsere aktuellen Projekte bewegen sich zwischen Kunst, Mode, kultureller Erinnerung und gesellschaftlichem Diskurs — von musealen Positionen über neue Formen der Modedemonstration bis zur nächsten großen Inszenierung während der Berlin Fashion Week.


WILD ROSE

Kreativität ist #unkürzbar

Mit WILD ROSE entwickelt Voices of Creation e.V. eine künstlerische Modedemonstration im Rahmen der Silvesterveranstaltung rund um die Siegessäule in Berlin.

Gemeinsam mit Freund:innen des Vereins, Kreativen und Studierenden aus Berlin entsteht eine Kollektion, die von der ersten Idee bis zur Präsentation gemeinschaftlich entwickelt und produziert wird.

Im Mittelpunkt steht #unkürzbar: ein öffentliches Statement gegen fehlende finanzielle Mittel und Kürzungen in Kultur, Kunst und Bildung. Mode wird dabei zur Sprache einer Demonstration — sichtbar, unmittelbar und mitten in der Stadt.

Denn eine Gesellschaft kann über vieles diskutieren. An Bildung, Kunst und kultureller Zukunft darf sie nicht sparen.

WILD ROSE — How Creativity Blooms After the Cuts.


ANDREAS FUX

Vom Underground ins Museum

Die Arbeiten unseres Gründungsmitglieds Andreas Fux führen zurück in eine Zeit, in der queere Identität und künstlerische Freiheit in der DDR unter völlig anderen gesellschaftlichen und politischen Bedingungen existierten.

Nun wird eine Fotografie von Andreas Fux im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart zu sehen sein.

Für Voices of Creation steht diese Präsentation exemplarisch für eine Aufgabe, die weit über Ausstellung hinausgeht: künstlerische Positionen sichtbar zu halten, Biografien zu bewahren und Vergangenheit aus der Perspektive der Gegenwart neu zu betrachten.

Was einst am Rand einer Gesellschaft entstand, wird Teil ihrer kulturellen Erinnerung.


RADIOACTIVITY

Berlin Fashion Week · Februar 2027

Drei Ereignisse. Drei vollkommen unterschiedliche Zusammenhänge. Eine Show.

Hiroshima. Fukushima. Die AIDS-Pandemie im New York der 1980er-Jahre.

Mit RADIOACTIVITY entwickelt Sven Appelt eine neue Fashion-Inszenierung für die Berlin Fashion Week im Februar 2027. Ausgangspunkt sind Ereignisse, deren Ursachen und historische Dimensionen nicht gleichgesetzt werden — die jedoch eine abstrakte Gemeinsamkeit besitzen: die Erfahrung einer Bedrohung, deren Wirkung sich dem unmittelbaren Blick entziehen kann.

Radioaktivität ist unsichtbar. Ein Virus ist unsichtbar. Gesellschaftliche Kräfte, Angst und Stigmatisierung besitzen keine sichtbare Gestalt — und können dennoch Körper, Biografien und ganze Generationen verändern.

Wie übersetzt man etwas Unsichtbares in Kleidung?

Wie werden Strahlung, Verletzlichkeit, Angst, Verlust und Erinnerung zu Material, Silhouette und Bewegung? Und wie verbindet Appelt drei bewusst unterschiedliche historische Erfahrungen, ohne ihre Unterschiede aufzulösen?

RADIOACTIVITY sucht die Antwort nicht in einer historischen Nacherzählung. Die Show übersetzt Erinnerung in Fashion und stellt eine andere Frage:

Wie gibt man dem Unsichtbaren eine Form?